Ukraine News

Berichte über getätigte Versorgungsfahrten in die Ukraine. 
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Aktualisierter Spendenstand für geplante Hilfsfahrt nach Kiev am 30.06.2022

13.06.2022 / G. Pohl

Spendenkonto: Life-project e.V.
VR-Bank Ostalb

BIC: GENODES1AAV
IBAN: DE40 6149 0150 0024 4140 00

Für die anstehende Fahrt haben wir wieder 11.000,00 Euro geplant. Von diesem Geld werden wir wieder in Kiew die Anlaufstelle für Flüchtlinge aus dem Osten mit dem größten Betrag unterstützen.Dort werden dann wieder beim Lebensmittel-Großhändler Metro in Kiew Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs eingekauft, um die Flüchtlinge direkt mit den notwendigsten Sachen zu versorgen. Die Berichte dazu haben wir im Mai sehr ausführlich dokumentiert, wenn Ihr in diesem Blog einfach nach unten scrollt.

Desweiteren besuchen wir auch wieder die kleine Baptistengemeinde, deren Frauen dort für Ihre Soldaten im Osten kochen und mit dem Nötigsten versorgen. Nicht nur deren Männer profitieren davon, sondern auch viele andere Männer an der Front werden mitversorgt. Diese Gemeinde dient im Gebet und in der praktischen Liebe unspektakulär aber treu bereits seit Kriegsbeginn. Wir möchten dies auch weiterhin unterstützen und danken Euch auch weiterhin für Euer Engagement. Wir haben bei unserem letzten Besuch im Mai dort Pastur Vitali Zhurek einen Betrag von 2000,00 Euro in Eurem Namen übergeben, wofür er sich im Namen der Gemeinde sehr herzlich und im Namen der vielen ehrenamtlichen Helfer und auch der Empfänger bei Euch bedankte.

Hier bekommt Ihr einen keinen Einblick in diese Aktion
Wir haben einen kleinen Video Schnappschuss erhalten von Pastor Vitali:

 https://youtu.be/WqfR5P0ebro

Stand 13.06. ist unser Spendenkonto wieder auf 4.202,27 Euro angewachsen. Wir danken Euch und unserem HERRN, dass er diese Hilfslieferungen in dieser Weise segnet. BItte vergessen wir nicht, für  unsere Geschwister auch weiterhin im Gebet einzustehen.

Hier noch eine BItte: Wir haben wieder vermehrt Anfragen nach textilen Spenden, aber auch die notwendigsten einfachen Küchenutensilien wie Pfannen, Teller und Besteck. Viele Flüchtlinge kommen jetzt in die Hauptstadt mit fast nichts aus den zerstörten Städten im Osten. Alles ist gefragt. Wir werden vermutlich wieder mit demselben Mercedes Sprinter wie beim letzten mal unterwegs sein. Konstantin, der Besitzer des Transporters lässt sich nächste Woche eine Anhängerkupplung anbauen und wir können dann den Hänger von Pohltechnik hinten dranhängen, so dass wir genügend Platz haben sollten. Sammelplatz ist wie üblich bei mir in der Garage im Heimatwinkel 21. BItte vorher kurz anmelden (0172 7300577), oder wenn ich oder Dennis in Haus-Nr. 19 nicht da sein sollte, bei Familie Dombacher, Haus-Nr. 26, direkt gegenüber klingeln.
Also, wenn Ihr Eure Kleiderschränke sowieso aussortieren wolltet, wäre jetzt wieder eine günstige Gelegenheit dankbare Geschwister in Ihrer Not direkt beiszustehen. Alles was wir mitnehmen, bringen wir direkt und kostenlos zu den Ausgabestellen für die Hilfsbedürftigen. Ohne Zwischenlager, Händler, oder sonstige zwischengeschalteten Institutionen.

Dasselbe gilt natürlich auch für die  finanziellen Hilfen, die wir teilweise selber vor Ort in Lebensmittel umsetzen (siehe unsere vergangenen Dokumentationen) oder den ehrenamtlichen Helfern in Kiew persönlich übergeben. Einige der vielen Dankesbekundungen von den Empfängern haben wir ja in unserem letzten Bericht aufgenommen. Wir haben allein über unsere Spenden in Kiew bereits mehr als 4 Tonnen Lebensmittel in kleinen Plastiktüten einzelverpackt und über die ehrenamtlichen Helfer in den Gemeinden dort auf diese Weise ausgegeben. Ca. 300-400 Menschen werden täglich mit dem Wort Gottes in Form einer Kurzandacht vor dem Empfang der Lebensmittel mit dem Wort Gottes konfrontiert. Die Gemeinden füllen sich deutlich von Sonntag zu Sonntag mit mehr Menschen. Viele lassen sich zur Umkehr rufen und erkennen durch dieses Zeugnis der Liebe die ganz persönliche Gnade Gottes in Ihrem Leben.

Lassen wir dieses Licht der Liebe nicht erlöschen und geben wir unserem HERRN die Ehre. Neben all dem Schrecken und Grauen dieses Krieges, sehen wir in diesen Tagen die GNADE UNSERES HERRN, die er durch seine lebendige Gemeinde in einer ganz besonderen Weise inmitten dieses menschenverachtenden Krieges in der Ukraine an diesen Menschen erweist.

Wir bedanken uns für alle Eure Gebete, Spenden und das mittragen der Anliegen unserer ukrainischen Geschwister. Nach unserer Rückkehr, vermutlich am 4. oder 5. Juni werden wir wieder Bericht erstatten.

IHM allein die Ehre

Gert Pohl

Ankündigung nächster Hilfstransport 30. Juni 2022

07.06.22 / Gert Pohl

Liebe Geschwister und Freunde von Life-Project e.V.

Unzählige Bilder von Empfängern unserer Hilfsgüter sind mittlerweile angekommen und einige Handyvideos wurden gedreht und sogar vertont von ein paar freiwilligen Helfern der Kiewer Gemeinden, welche von den insgesamt ca. 5000,00 Euro, welche wir am 09.Mai übergeben haben. Lebensmittel und Dinge des täglichen Lebens wurden gekauft und auch von einem großen Team von Evangelisten verteilt. Immer zusammen mit dem Wort Gottes und einer Einladung zu den Gottesdiensten.
Es kommen viele Menschen auch am Sonntag zu den Versammlungen. Ich kann nicht alle Bilder hochladen, aber ich werde eine Auswahl davon anhängen. Es sind hunderte Fotos, kleine Videos mit einigen Grüßen der Menschen, die Ihre Dankbarkeit alle spontan zum Ausdruck bringen. Wir sehen, dass unsere Hilfe nicht nur ankommt und physisch hilft, sondern wir dürfen miterleben, wie Gottes Wort in der Not auf fruchtbaren Boden fällt und Menschen fragend werden lässt.

AM 30. Juni planen wir wieder einen Hilfstransport nach Kiew um dieses Project zu unterstützen und vor Ort unsere Kontakte weiter zu pflegen. Borys wird voraussichtlich mit Richard Bresel, welcher auch beim letzen Transport mit dabei war, wieder fahren. 
Da im Osten die Kämpfe immer massiver und schlimmer werden, flüchten derzeit viele Menschen in die Hauptstadt. Die Warteschlangen vor dem Sammelplatz in der Hauptstadt in Kiew werden derzeit immer länger. Es sind mittlerweile auch mehr und mehr Freiwillige die sich mit engagieren um diese Aufgabe zu bewältigen. Die MIttel werden allerdings auch immer knapper und wir sind dankbar dass wir nicht die einzigen Spender sind, welche Mittel bereitstellen. Jedoch gibt es weiterhin und sehr dringend Bedarf, besonders an Lebensmittel und den Dingen des täglichen Bedarfs. Da die Preise für die Ukrainer immer teurer werden, können wir mit unseren Euros wegen dem steigendem Umtauschkurs immer sehr günstig einkaufen. Gleichzetig unterstützen wir die heimische Wirtschaft.

Wir bitten Euch deshalb wieder im Namen der unzähligen Menschen, die sich auf der Flucht oder in vielfältiger Weise in Bedrängnis befinden, um Euer erneutes Gebet für diese geplagten Menschen und um Euer Engagement. Vielen Dank schon jetzt an Euch Alle.

Zudem gibt es wieder Anfragen auch nach Kleider und textilen Sachspenden. Wir wissen noch nicht, mit welchem Auto wir fahren können, aber wir werden es wieder vollbekommen. Bitte keine Lebensmittel spenden, denn diese gibt es im Land reichlich und viel günstiger zu kaufen. Den Platz im Auto werden wir wieder für medizinische Artikel und Textilien benötigen.
Meldet Euch bei mir, Gert Pohl bitte unter 0172 7300577. Meine Garage in Aalen Hofherrnweiler steht noch immer zur Verfügung.

Wir werden auch wieder in das kleine Dorf Anadoly gehen und die Baptistengemeinde von Vitaly Zhurek besuchen. In diesem kleinen Dorf wurden cirka 15 Männer in den Krieg eingezogen. Die ganze Dorfgemeinschaft beteiligt sich seit Kriegsbeginn an der Versorgung Ihrer Soldaten mit Essen und anderen notwendigen Dingen. Davon profitieren nicht nur die 15 Männer, die dort an der Front Ihr Leben riskieren, sondern auch viele andere Soldaten an der Front im Südosten des Landes. Wir wollen unsere Geschwister auch weiterhin unterstützen und möchten Ihnen wieder einen Betrag zwischen 2.000,00 und 3.000,00 Euro zukommen lassen, Je nachdem wie groß unser Gesamtbudget diesmal werden wird. Zudem haben wir dort ebenfalls mit dm Pastor der Gemeinde abgesprochen, dass ein kleiner Teil des Geldes und der Sachspenden auch für besonders notleidende Menschen im Dorf eingesetzt werden darf.Ich hoffe, dass dies auch in Eurem Interesse ist. Diese armen Leute ziehen schon Ihr letztes Hemd aus um zu helfen und wir möchten auch hier an einigen besonders betroffenen Geschwistern nicht tatenlos vorbeigehen.

Wir danken Gott für diese Türen der Nächstenliebe, die er uns in dieser Zeit geöffnet hat.
Halten wir an im Gebet für dieses Land und stehen wir ein für unsere Geschwister dort!

Abschließend habe ich noch eine ganz persönliche Bitte:
Wir beten dafür dass Life-project diese Hilfsaktionen noch möglicchst lange fortführen kann. Unser Spenderkreis besteht derzeit aus ziemlich wenig Leuten, die aber insgesamt finanziell sich über die Maßen engagieren. Anhand der Besuchzahlen unserer Webseite und den Spendeneingängen können wir das so ablesen.
Es ist mein Gebet, dass wir noch Menschen finden, die unseren Blog in den sozialen Medien mit helfen können zu verbreiten.
Da zu erwarten ist, dass dieser Krieg morgen (leider) nicht zu Ende sein wird, benötigen wir einen langen Atem, wenn wir unsere Hilfe noch weiter fortsetzen wollen. Deshalb wird es notwendig, sein, mit persönlichem Engagement unser Anliegen auf eine breitere Basis zu stellen und möglichst viele Menschen oder Gemeinden anzusprechen und unseren Blog so zu verbreiten.

Wenn Du uns hierbei untersützen kannst, diesen Blog von Life-Project e.V. in Deinem persönlichen Umfeld zu teilen, oder wenn du andere Möglichkeiten hast, dann wären wir Dir sehr dankbar. Danke auch, wenn Du Ideen hast, wie wir unser Anliegen weiter verbreiten können.

Unserem HERRN sei die Ehre.

Bilder folgen gleich noch.....

Hier ein paar Videolinks auf Youtube:

Eine Verteilaktion, vor ca. 3 Wochen:
 
Das nächste Video ist jünger und zeigt ähnliche Aktionen derselben Gemeinde, an denen wir ebenfalls beteiligt waren. Unsere 1500 Aufkleber sind zwischenezeitlich ausgegangen. Wir lassen diesmal etwas mehr nachdrucken.
 
Das nächste Video ist eine spontanes Dankeschön einer Frau, wo ich hoffentlich in den nächsten Tagen noch eine Übersetzung bekomme:
 
 
Und noch einige Bilder:
WarteschlangeKiew
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Abrechnung Hilfsaktion 5-11.Mai 2022:

06.06.2022 / G. Pohl

Abrechnung der Hilfsaktion Kiew zwischen 05.5. und 11.05.2022

Abrechnungsmodus: Wir haben diesmal auch die Zukäufe in Deutschland bar bezahlt, bzw. über die Barkasse abgerechnet. Einige Beträge, wie zum Beispiel die Tourniquetts wurden mit Paypal bezahlt und sind trotzdem über die Barkasse abgerechnet worden. Wir haben das intern verrechnet. Nur zum Schluss, als das Bargeld unterwegs bei den letzten Tankrechnungen ausgegangen ist, haben wir mit Karte bezahlt. Das wurde bis jetzt noch nicht verrechnet. Deshalb steht an der Kasse ein Minusbetrag. Dieser Minusbetrag wird dann bei der nächsten Aktion verrechnet.

Verwendung der Hilfsgelder:

Bei der Unterstützung der Dorfgemeinschaft in Chebutintze gehen diese knapp 900,00 zu einem großen Teil nicht direkt in das Kriegsgebiet. Dieser Betrag kommt hauptsächlich wirklich notleidenden Geschwistern in diesem Dorf zugute. Wir haben uns davon berzeugt, dass das Geld auch ankommt und auch eine Familie besucht, welche wirklich sehr ärmilich lebt und dennoch einen Säugling aufgenommen hat, der als Waisenkind aus dem Kriegsgebiet kommt. Hier gabe es einige Familien, wo wir mit bestem Gewissen eine Ausnahme gemacht haben. Wir hoffen, dass dies in Eurer Absicht liegt.

Die beiden Posten mit Nr. 34 und 35 (insgesamt 770,00 Euro) beinhalten auch die Benzinkosten für die 990 Kilometer Fahrt nach Kiew mit dem Leihauto. Wir mussten den Sprinter in die Werkstatt geben (Reparatur wurde von dem Besitzer des Sprinters bezahlt) und sind dann mit dem Mercetes Vito nach Kiew gefahren.

Für Fragen oder die angeführten Belege könnt Ihr Euch an mich wenden: Gert Pohl  0049 172 7300577

Wir bedanken uns als Life-project Team bei unserem großen Gott für seine Fürsorge und Bewahrung und bei Euch allen für Eure großartige Unterstützung.
Die Gelder wurden effizient eingesetzt und wir sind davon überzeugt, dass wir Gottes Wort und seine Liebe auf diesem Weg auch weiterhin verbreiten können.

Dem HERR sei alle Ehre!

 

Abrechnung Ukraine Hilfseinsatz Life-Project e.V. Aalen 05.- 11.5..2022        
Text Beleg-Nr. Datum Betrag excl. MwSt Betrag incl. MwSt. Start / Rest  
Anfangsabhebung Bar Life-Project Spendenkonto 12,000 zzgl. Barguthaben aus letzter Reise 91,30€   05.05.22     12.091,30 € bar
Fa. Brune AA-Essingen, Medizinische Produkte. Verbandsmaterial und Erste Hilfe-Ausrüstung 26 05.05.22 2.127,36 € 2.531,56 € 9.559,74 € bar
100 Stück Blutstillende Abbindegeräte lt. Rechn. Ebay. 27 29.03.22 362,68 € 431,59 € 9.128,15 € bar
Tankbeleg AA-JC-1111 Sprinter RAN-Aalen 28 06.05.22 96,41 € 114,73 € 9.013,42 € bar
Tankstelle Oberlausitz Süd 29 07.05.22 129,34 € 153,91 € 8.859,51 € bar
Tankstelle Paragon Komorow Polen 30 07.05.22 5270,03 / 4,71 Kurs 111,90 € 8.747,61 € bar
Metro Kiew Griwson Kurs: 36,0 31 09.05.22 46311.86 Griwson 1.286,44 € 7.461,17 € bar
Metro Kiew Griwson Kurs: 36,1 32 09.05.22 17223,22 Griwson 478,40 € 6.982,77 € bar
3000,00 Euro Übergabe an die Kiewer Gemeinden zum Unterhalt der Hilfsangebote an Kriegsflüchtlinge aus den östlichen Kriegsgebieten. (Beleg: Bild / Videodokument 32-1) 32-1 09.05.22   3.000,00 € 3.982,77 € bar
Dorfgemeinschaft Czebutintze f. Lebensmittel u. Medizinische Bahandlung Bedürftiger Menschen z. H. Der Dorfgemeinde durch Boris übergeben. 33 10.05.22 31.557,00Griwson 876,58 € 3.106,19 € bar
Pauschalbetrag für 6 Tage Unterkunft / Verpflegung und Organisation des Einsatzes in der Ukraine. 34 10.05.22   400,00 € 2.706,19 € bar
Leihgebühr für einen Merzedes Vito für 3 Tage inkl. 990 gefahrene Kilometer. 35 10.05.22   330,00 € 2.376,19 € bar
Ausgabebeleg 35: 2000,00 Euro an Pastor Vitaly Zhurik an die Dorfgemeinschaft zur Versorgung Ihrer Soldaten an der Front 36 10.05.22   2.000,00 € 376,19 € bar
RückwegTankstelle Rumänien 37 11.05.22   135,00 € 241,19 € bar
Mautgebühr Ungarn 38 11.05.22   32,00 € 209,19 € bar
Mautgebühr Rumänien 39 11.05.22   20,00 € 189,19 € bar
Essensbeleg Autobahnraststätte Ungarn 40 11.05.22   65,00 € 124,19 € bar
Tanken Rückweg Ungarn OMV. 41 11.05.22 29931Forint 78,31 € 45,88 € bar
Tanken Rückweg Austria ENI 42 11.05.22 97,87 € 117,45 € -71,57 € bar
Volltanken Ankunft Aalen (KFZ von Konstantin war bei Abfahrt ebenfalls vollgetankt) Schell Wasseralf. 43 12.05.22 100,34 € 119,40 € -190,97 € bar
Zwischensumme Barkasse     2.914,00 € 12.282,27 € -190,97 € bar
             
             
Der Minusbetrag präsentiert die leere Kasse. Die letzten Tankrechnungen wurden von G. Pohl mit Karte privat bezahlt. Der Minusbetrag wird bei der nächsten Hilfsaktion ausgeglichen.            
             
             
Zwischensumme Rechnungskauf     0,00 € 0,00 €    
Gesamtausgabe für diese Fahrt         12.282,27 €  
             

Ausführlicher Bericht Hilfseinsatz Kiew und Anadoly, Ukraine

13.05.2022 - Gert Pohl

Detaillierter Bericht Hilfsfahrt nach Kiew und Anadoly

Liebe Geschwister, Beter und Freunde von Life-Project e.V.
Ich habe heute nachmittag bis den ganzen Abend unsere weit über 100 Bilder und Videos auf meinen PC geladen und etwas vorsortiert. Ich bin immer noch überwältigt, welche Türen uns der HERR geöffnet hat und welche Einblicke in das aktuelle Weltgeschehen wir in dieser Woche hautnah auch erleben durften. Wir sind nicht aus Abenteuerlaune gekommen, aber die Gelegenheit, und einer Einladung der Kiewer Polizei folgend, haben wir einen Nachmittag in der für die Öffenlichkeit noch abgeriegelten Zone in der Kiewer Vorstadt Irpin verbringen dürfen. Es sind dort einige Bewohner verblieben und einige kehren nun wieder zurück in diese von den russischen Militärs eroberten Gebiete, welche von der Ukraine vor ca. 4 Wochen wieder blutend zurückerkämpft wurden. Viele Minen sind dort noch nicht entschärft, weshalb das Gebiet nur für wenigen wieder betreten werden darf, die dort auf eigene Gefahr wohnen.

So sind wir also in einem kleinen Polizeibus und begleitet von 3 bewaffneten Polizisten mit insgesamt 7 Personen durch die Militärkontrollen hindurch nach Irpin gefahren und konnten sogar mit einem einheimischen Mann sprechen, der vor kurzem wieder zurück kam und nun versucht, sein zerbombtes Häuschen wieder neu aufzubauen. Bereits vor 4 Wochen haben wir bei unserem letzten Ukraine-Besuch in einem Flüchtlingslager mit aus Irpin befreiten Flüchtlingen sprechen dürfen, die traumatisiert von den Erlebnissen und des unmenschlichen Leids durch die russischen Soldaten berichteten. Leichen auf den Straßen und in den Autos wurden vermint und lagen wochenlang auf den Straßen, weil sie nicht geborgen werden konnten. Wir haben von den Flüchtlingen damals Bilder von toten Angehörigen auf den Straßen bekommen, welche nicht geborgen werden konnten und von den streunenden Katzen und Hunden teilweise gefressent wurden. Diese Bilder werden wir hier nicht hochladen. Doch heute sehen wir diese Zerstörungswut mit eigenen Augen und wir haben mit Menschen gesprochen, die diese Berichte bestätigen.
Ich möchte Euch die nachfolgenden Bilder vorab zeigen, obwohl das nicht ganz der Reihenfolge unseres Besuchs entspricht. Aber es gibt einen Eindruck von der nicht zvorstellbaren Zerstörungskraft, die ein einzelner machtbesessener Mensch in seinem Irrwahn anrichten kann. Angesichts dieser Bilder mutwiliger Zerstörung von ganzen Siedlungen mit tausenden Häusern, in denen viele Familien leben und größtenteils qualvoll gestorben sind, fehlt mir jegliche Rechtfertigung. Ich kann niemand mehr verstehen, der angesichts der Tausendern unschuldiger Toten Menschen auch nur einen plausiblen Satz der Rechtfertigung solchen Grauens über seine Lippen bringt. Man kann inmitten dieses Leids weinen und den Verantwortlichen und Verursacher dieses Massakers Gottes gerechtem Richterspruch anbefehlen. Wir dürfen hier auch für Putin beten. Denn auch er steht eines Tages vor seinem Schöpfer. In dieser Seele möchte ich dann nicht vor meinem ewigen HERRN stehen.

Hier also die ersten Bilder noch aus Kiew, direkt an der Stadtautobahn eine zerbombte Großtankstelle:

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Das war vor einigen Tagen noch eine funktionierende Tankstelle, die gezielt vernichtet wurde. Aufgenommen am Montag, 09.05.22 in Kiew auf dem Weg nach Irpin.

Nur ca. 1 Kilometer weiter begegnen wir am Straßenrand einigen russischen zerschossenen Panzern (die ukrainischen Panzer werden natürlich nicht stehen gelassen)...

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Einige Militärkontrollen und nur wenige Kilometer weiter (es ist uns uns leider strengstens untersagt Fotos zu machen. Wir dürfen keine Soldaten und Militärposten fotografieren), sind wir dann in einem Hochhausviertel in Irpin angekommen, wo wir kurz Halt machen..

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Seht Euch das an. Die großen schwarz verbrannten Einschläge kommen von Raketen oder ähnlichen Geschossen. Die kleineren runden Löcher wurden von Panzern, die durch die Straßen gefahren sind wahllos in die Häuser geschossen und so mutwillig Familien ausgelöscht. Ich habe nur einige rausgesucht . Wir haben in dieser Siedlung noch mehr fotorafiert und wir haben hunderte dieser Löcher überall in den Straßen gezählt. Wie kann ein Putin behaupten, man würde die Ukrainer befreien. Das ist paradox. Vom irdischen Leben werden hier Tausende unschuldige Menschen befreit. Man kann das menschlich kaum verarbeiten.

Dann nur einige Straßenzüge weiter:

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 Ab hier passieren wir eine Frontlinie. In diesem Viertel ist nun kein Haus mehr bewohnbar und es sind mit wenigen Ausnahmen nur noch Bauschutt zu sehen. Die wenigen Häuser die noch stehen, sind erschüttert und müssen vermutlich abgerissen werden. Hier haben bis vor wenigen Wochen Tausende Menschen Ihr Leben verbracht, gearbeitet und sich eine Existenz für Ihr Leben aufgebaut. In wenigen Tagen zerbombt, verbrannt und blutig vernichtet. Die wochenlang auf den Straßen verbliebenen Leichen sind nun durch Minenräumkommandos geborgen und die Straßen vom gröbsten Schutt befreit. Die Bilder nachfolgenden brauche ich nicht mehr zu kommentieren. Es ist die Schreckenstat eines perversen Menschen, der sich davon einen Vorteil erhofft, den er vermutlich nichtmal bekommt.
Zu diesen Taten sind gebildete Menschen fähig. Überall in der Welt wenn sie die Macht dazu haben. Hier offenbart sich der Fürst dieser Welt im 21. Jahrhundert in in seinem ganzen Grauen.

Nachfolgend habe ich 2 Links von Videos die ich bei Youtube eingestellt habe, die zu groß zum downloaden in diesem Blog sind:

https://youtu.be/vZbXAYq9OWI

https://youtu.be/2nQu1N49EA4

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Die Veranda war mit einem Plexiglasdach belegt, was nun in langen ausgehärteten PLastikfladen abgeschmolzen ist.

Und so sieht es dann innen aus (unten);

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Überall zerschossene Autos....

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Einfach nur traurig, wo man hinsieht. Tauisende Menschen haben hier gelitten, Ihre Existenz verloren, sind von Traumatas gekennzeichnet oder haben in diesem Viertel Ihr Leben verloren. Wir konnten uns mit einem Einheimischen unterhalten, Er ist geflohen Anfang März und vor einigen Wochen wieder zurückgekehrt. Einige Alte sind geblieben. Niemand von denen hat überlebt. Wir werden einen Videoausschnitt, den ich gemacht habe noch übersetzen und diesen Einstellen.

Traurig und bedrückt sind wir alle danach wieder in unseren Polzeibus gestiegen um diesen schreclichen Ort zu verlassen.

 

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Diesen Einschub unserer unerwarteten Erlebnisse in Irpin möchte ich hiermit abschließen. Es hat uns eine neue Sicht auf Sein handeln Handeln in dieser Welt, die voll von Kriegen und bösen Machthabern ist, gewährt.
Wir wünschen uns Gottes direktes Eingreifen. Aber er lässt diese bösen Menschen Ihr Werk tun und Ihre schrecklichen Tasten vollbringen. Ich werde dies in meinem irdischen Leben nicht mehr verstehen.
Aber ich weiß aus Seinem Wort, dass sein Gericht gerecht und sein Handeln mit den Menschen voller Gnade ist, wenn wir an Ihm festhalten. Auch das haben wir hier ständig erlebt.

Als Christen spüren wir auch, wie Gott in diesem ganzen Leid Menschen zusammenfügt und wie leidende Menschen IHM vertrauen und in IHM getröstet werden. Das gib uns Mut und Zuversicht in dem Wissen, dass der Tag kommen wird, an dem wir alle vor seinem Angesicht stehen. Wir wollen es dabei belassen im Vertrauen darauf, dass Seine Gerechtigkeit und Liebe in der gesamten Heilsgeschichte mit uns Menschen im Mittelpunkt steht.

Solange schwimmen wir weiter auf wie erlöste Fische in einem Meer der Sünde in dieser Welt, den Nationen zum Zeugnis seiner Liebe. Denn das ist unsere Aufgabe hier in einer Welt voller Bosheit und Ungerechtigkeit der Menschen. Ich freue mich über sein Wort der Verheißung für seine Nachfolger. Welche Hoffnung hätten wir, ohne diese Gnade unseres HERRN.

Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ICH mache alles neu.
Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig
(Off. 21,5-5)

 

Hier nun beginne ich meinen etwas mehr chronologisch sortierten Reisebericht der uns wirklich Gottes Gnade in einer wunderbaren Weise offenbart:

Da unser Reiseziel die Gemeinden in Kiew waren, entschlossen wir uns über Polen einzureisen, obwohl wir wussten, dass unser Bruder Julius, der eine knappe Woche zuvor bereits einen Kleinbus für eine andere Hilfsmission in die Ukraine überführt hatte, ganze zwei Tage an der Grenze im Stau stand.
Und wahrlich, er hatte recht, als er uns von seinern Erfahrungen berichtete. Schon ca. 10 Kilometer vor der Grenze, trafen wir auf eine Polizeistreife mitten in einem Ort, wo uns die polnische Polizei mitteilte, dass hier direkt an einer Hauptverkehrskreuzung bereits die Schlange bis zur etwa 10 Kilometer entfernten Grenze beginnt. Nach einem kurzen Gespräch mit den Beamten und dem Versuch unseres ukrainischen Fahrers Boris, trotzdem seitlich an der Schlange vorbei weiter zu fahren, wurden wir nach 100 Metern wiederum von Beamten aufgehalten und wir mussten wieder umdrehen und uns nochmals hinten anstellen.

Um es jetzt abzukürzen, hat Boris aber nicht aufgegeben. Unseren Bus geparkt, seinen ukrainischen Volunteerausweis mitgenommen und nach einigen Minuten lebhaftem Verhandeln, hat uns die Polizei dann gestattet erstmal vorsichtig und mit Warnblinklicht auf der Gegenfahrbahn links an dieser unendlichen Schlange von PKW`s und LKW`s vorbeizuahren. Das ging dann durch Orte, Baustellen und über enige Stopps bei Engpässen mit Gegenverkehr Kilometer für Kilometer so weiter an Tausenden Fahrzeugen vorbei, bis wir schließlich ca. 100 Meter vor dem Schlagbaum in 3. Reihe an dem absolut vorderen möglichen Platz angelangt waren. Wir mussten dann nur noch ca. 3 Stunden warten. In Gesprüchen mit anderen Fahren in dieser Schlange erfuhren wir dann, dass diese Menschen bereits 3 Tage und Nächte in Ihren Autos warteten.
Es war dann klar, dass wir nach diesem Eingreifen Gottes dieses "Glück" nicht nochmals herausfordern wollen. Den Rückweg sind wir dann die weitere Strecke über Rumänien gefahren. Denn auf der anderen Seite sah es nur wenig besser aus,

Doch kaum angekommen in der Ukraine mussten wir erleben, dass kurzfristig das Benzin im Land knapp geworden war und kaum noch eine Tankstelle geöffnet hatte. An den wenigen Tankstellen mit Benzin oder Diesel,  bildeten sich lange Schlangen von Autofahrern. Wir haben an einer Tanstelle ca. 80 - 100 Autos gezählt. Zudem war die Abgabemenge auf 30 Liter, manchmal auch nur auf 15 Liter beschränkt.
Aber auch hier haben wir einen Ausweg geschenkt bekommen. Nach den ersten erfolglosen Versuchen, einigen Telefonaten von Boris und schon auf Reserve, bekamen wir einen Hinweis, dass es Tankstellen gibt, die offiziell geschlossen sind, aber für Polizei, Rettungsfahrzeuge und auch für zertifizierte Hilfsdienste rationiert Benzin abgeben.
Ohne Boris und seinem Volunteerausweis der Regierung hätten wir so Tage für die ca. 1800 Kilometer, die wir im Land gefahren sind, benötigt. Die Umstände zu denen wir immer wieder zu Benzin gekommen sind, wären eine andere Geschichte von Gottes Gnade, welcher wir auf unserer Reise wie Perlen auf einer Kette anneinandergereiht erleben durften.

Hier ein paar Bilder: Das erste Foto zeigt links eine unspektakuläre Schlange von Autos am Straßenrand. Dieses Foto habe ich aus dem fahrenden Auto aufgenommen, als ich ca. 200 Meter davor die überfüllte Schlange an einer Tankstelle sah, schnell meine Handy bereit machte um wenigstens noch das Ende der Schlange zu zeigen, Das sind Wartezeiten, von vielen Stunden, bis der letzte noch drankommt. Wenn denn dann noch was übrig ist.

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Das nächste Bild zeigt eie Tankstelle mit einer ähnlichen Wartezeit. Hier durften wir uns dank des Volunteerausweises als Hilfsorganisation freudlicherweise vordrängeln. Der weiße Bus, der sich so quer vorn an die Zapfsäule "reingequetscht" hat, sind wir. Trotzdem sind die Leute dahinter sehr freundlich und mit Boris gleich ins Gespräch gekommen. Kein Meckern und kein schimpfen und viel Verständnis für alle, die kommen um zu helfen.

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Das ging dann über eine Strecke von mehr als 1500 km in den nächsten Tagen so weiter. Immer wieder auif Reserve und immer wieder irgendwo eine Tankstelle mit 15 bis 30 Liter ohner Wartezeit gefunden.
Und immer wieder Gottes Gnade ...

Unsere erste Station war auf dem Dorf bei Boris zu Hause. Wir übernachteten erschöpft von den 27 Stunden Fahrt und sind am Sonntag dann ausgeschlafen in den Gottesdienst gegangen. Die folgenden Bilder zeigen einige Aufnahmen:

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Das untere Bild zeigt die Kinderstunde der Gemeinde während des Gottesdienstes. Imi Hintergrund die kleine Kirche.

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Ermutigt von den Gesprächen und den überaus freundlichen Geschwistern haben wir uns dann gleich nach dem anschließenden Essen auf die ca. 500 km lange Reise nach Kiew aufgemacht. Unser Sprinter musste in die Werkstatt und wir haben zuvor das notwendigste in einen Vito geladen und sind mit viel Spendengeldern dann in einem luxuriösen Haus eines Regierungsbeamten untergekommen.

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Boris kennt diesen Man mit Familie sehr gut. Währen der Belagerung und noch während unserem letzten Besuch bei Boris, ist die ganze Familie in seinem leer stehenden Haus untergekommen. Diese noble Hütte am Rande von Kiew hat vor einigen Jahren Boris und ein von Ihm organisiertes Bauteam komplett gebaut. Das sieht schon sehr professionell aus. Mit Sauna, Swimmingipool, Klimaanlage und gepflegtem Garten. Leider ist die Famiile nicht wirklich gläubig, war uns aber sehr wohlgesonnen und hat uns ohne Bezahlung sehr freundlich aufgenommen und bewirtet.
Alexey, dem Hausherren, der bei der Polzei arbeitet, haben wir auch den ungewöhnlichen Ausflug und 3 Beamten in Begleitung nach Irpin zu verdanken.
Nach einer wohltuenden Männersaune mit Holzofenbefeuerung samt Bad in einem großen Swimmingpool im Garten, haben wir dann sehr bequem genächtigt. Die Bilder dazu werde ich Euch evtl. privat mal zeigen :-)

Am darauffolgenden Montag in aller Frühe hatten wir dann viel vor:

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Diese Bilder kennen wir schon vom letzten Mal. Ein randvoller Metro, aber kaum Menschen, da das Geld wegen der Inflation knapp ist. Für uns ist der Umtauschkurs jetzt mit 36 : 1 Euro jetzt nochmal besser geworden. Wir können so billig und im Überfluss günstig enkaufen und dazu noch die heimische Wirtschaft ankurbeln.

So  haben wir nun ca. 4000,00 Euro unseres Geldes umgetauscht und erstmal gemeinsam mit Gesxchwistern aus Kiew Waren im Wert von 1500,00 Euro eingekauft. Mehr Zeit blieb nicht, dann unser Plan war, die Waren gleich in Plastiksäcke aufzuteilen und eine Ausgabestelle in Kiew zu beliefern. Ich wusste auch noch nicht genau, was uns da erwartete, aber lasst Euch überraschen:

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Mehl ist echt günstg. 2kg für 24,90, da sind ca. 69 EuroCent.

Unten sehrn wir Roschdi (sicherlich falsch geschrieben) ein Evangelist aue der Kiewer Gemeinde, die zusammen in der Innenstadt in Kiew eine Ausgabestelle für Kriegsgeschädigte Menschen unterhalten. Das ist so etwas wie eine evangelistische Tafel, wo sich Menschen aus Kiew und aus den aktuellen Kriegsgebieten des Landes registrieren können und mit den wichtigsten Bedarfsmitteln aus Spenden wie die von uns, versorgt werden.

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Noch auf dem Parkplatz beginnen wir, Lebensmittelsortimente in kleine schearze Plastik-Einkauftüten aus dem Metro zu verpacken. Alles wird mit unseren Aufklebern von Life-project versehen, die wir aus Aalen mitgebracht haben:

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Fertig. Erstmal über 50 Säcke gepackt und dann auf in die Innenstadt, wo die Menschen schon Schlange stehen vor einem leerstehenden ehemaligen Modegeschäft an einer Unterführung:

Was wir da miterleben dürfen, davon waren wir schon sehr beeindruckt:

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Gideon Bibeln und "Jesus unser Schicksal" auf ukrainisch haben wir auch aus Aalen mitgebracht ...

Die Leute werrden nach einer Registrierung in Gruppen eingelassen und Roschdi hält eine kurze aber einprägsame evangelistische Predigt. Die Reaktion der Leute ist auch durchweg positiv.
Anschließend werden die Hilfsgüter kostenlos ausgegeben und verteilt. Ein Büchertisch findet ebenfalls regen Andrang.
Wäre in Aalen Krieg, würden wir das vermutlich genauso organisieren.

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Ca. 300 Menschen werden jeden Tag - sofern genügend Mittel zusammenkommen- hier kostenlos mit dem Nötigsten versorgt. Geistliche Nahrung und physische Unterstützuing gleichermaßen. Beeindruckt von diesem Engagement in Kiew übergeben wir noch ca. 2.500 Euro dieser Gemeinde, die diese Aktion bereits seit Kriegsbeginn aufrechterhält.
Wir bekommen auch  in den Folgetagen noch Bilder, und kleine Videos, die Ihr nachfolgend zum Teil ansehen könnt:

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Hier ein kleine Videozusammenfassung von 2 Minuten die ich bei Youtube hochgeladen habe
und Euch sehr ans Herz legen möchte:

https://youtu.be/7KKQuFXHJtA

 

Der Verbleib der 110 Tourniquetts (Blutstillende Abbindegeräte für Gliedmaßen) und der medizinischen Verbandsmaterialien aus Deutschland:

Aus Aalen haben wir für diesmal ca. 3000,00 Euro Verbandsmaterial und über 100 sog. Tourniquets für einen Betrag über rund 600,00 Euro eingekauft. Diese Kartons haben wir bei Boris gelassen, da unser Sprinter in die Werkstatt musste, und wir mit einem kleineren Vito nach Liew fuhren. So konnten wir diese nicht in Kiew wie geplant direkt einer Organisation abgeben, um diese dringend benötigten Artikel in die momentanen Krisengebiete nach Luhansk und Donezk in die Krisengeboiete zu fahren. Diese ganzen Kartons fanden trotzdem einige Tage später mit einem anderen Transport Ihr geplantes Ziel. Bilder von Handys aus den geografisch im Moment umkämpften Gebieten bekommen wir allerdings nicht. Die mit Smartphones geschossenen Bilder enthaltenen Geodaten können von der russischen Seite ausgelesen werden, weshalb wir aus den Gebieten wo im Moment gekämpft wird keine Bilder erhalten. Rückmeldungen bestätigen uns aber den dankbaren Empfang der dringend benötigten Verbandsmaterialien.

 

Unsere kleine Baptisten-Gemeinde auf dem Land in Anadoly

Bei unserem letzten Besuch lernten wir Vitali kennen. Er ist Pastor einer kleinen Dorfgemeinde in einem ärmlichen Gebiet, ca. 2 Stunden Autofahrt entfernt von Boris. Also eher im Süden des Landes.

In diesem kleinen Dorf sind 15 Männer im Krieg, einige verwundet, einer verletzt im Krankenhaus. Wir haben bei unserem letzten Besuch insgesamt 1.500,00 Euro Vitali übergeben. Dort sind die Frauen jede Woche mehrmals beschäftigt, gemeinsam zu kochen und Speisen und sonstige von Ihren Soldaten benötigten Bedarfsartrikel zusammenzutragen.
Diese werden dann in ein Auto gepackt und an die Front gefahren. Auf diese Weise unterstützt die ganze Dorfgemeinschaft Ihre Soldaten an der Front. Und natürlich profitieren davon auich viele andere Soldaten.

Wir haben diese Arbeit diesmal mit einem Teil Eurer Spenden (2.000,00 Euro) wieder unterstützt, welchen wir Vitali zu treuen Händen überreichten.

Von den Aktionen dieser Dorfgemeinschaft haben wir beim letzten Mal Bilder  gezeigt und auch zwischenzeitlich noch mehrere bekommen. Ebenso hat uns Vitali versucht, wo immer möglich, Belege von den einheimischen Märkten zu bekommen, wo diese Leute täglich einkaufen. Das ist schwierig zu bekommen, da auf Dorfmärkten üblicherweise keine Belege ausgedruckt werden. Sie haben auch versucht, deshalb in weiter entfernten Städten in Läden einzukaufen, da es nicht überall gelungen ist auf den Märkten Quittungen zu besorgen. Wir haben Vitali auf unserer aktuellen Reise nicht besuchen können, da es terminlich nicht möglich war. Aber Vitali wollte us unbedingt treffen und hat eine mehrstündige Autofahrt auf sich genommen, um uns bei Boris zu besuchen. Er hatte davor einen großen Kanister Benzin zur Verfügung gestellt beommen und musste deshalb zumindest auf dem Herweg keine Tanstelle besuchen (Das war übrigens auch wieder so eine Perle der Gnade Gottes, die sich während unserer Reise auf einer langen Kette der Gnade Gottes aufgereiht hat).

Diese Bilder, die uns Vitali von seiner Arbeit mitgebracht hat, habe ich noch nicht auf den Blog geladen, aber sie ähneln den Bildern unserer vorigen Reise sehr stark. Das verwundert nicht, denn es ist keine spektakuläre Hilfrsaktion, aber dafür eine sehr kontinuierlich laufende lokale Arbeit, welche direkt den Sodaten an der Front hilft und deshalb zwar etwas unspektakulär zu berichten ist, aber eine wirklich kontinuierliche direkte und langfristig kontinuierliche Hilfe für diese Menschen darstellt. Wir möchten Eich bitten, dies auch in Zukunft zu unterstützen.

Hierbei möchten wir noch betonen, dass wir Vitali schon bei unserem letzten Besuch auf seine ausdrückliche Anfrage hin, gestattet haben, die mitgebrachten Kleider und Almosen auch an einige sehr armen Dorfbewohner und Familien mit zu verteilen. Auch einen kleinen Teil des Geldes kann Vitali für Almosen im eigenen Dorf verwenden. Der Lebensstandart in diesem Dorf ist tatsächlich sehr gering und die meisten leben von Ihren Äckern am Haus und arbeiten nur saisonbedingt auf den großen Feldern. Es gibt hier kaum Industrie, die Lebenshaltungskosten steigen wegen der Inflation und die armen Menschen leiden auch hier am meisten.
So haben wir es Vitali überlassen, einen kleinen Teil der mitgebrachten Güter und  auch einen kleinen Teil des Geldes in Verantwortung vor Gott, auch im Dorf zu verteilen. Vitali ist eine vertrauenswürdige Person, welchem seine Herde sehr am Herzen liegt. Er selbst ist ein einfacher Mensch und wohnt gleichsam sehr bescheiden in ärmlichen Verhältnissen. Er ist ein liebenswerter Bruder mit einem demütigen Herz und ein guter Hirte der Gemeinde, den wir sehr schätzen gelernt haben.

 

Sehr schnell war die Zeit vorbei. Durch die vielen Wege, die wir zurückgelegt haben, blieb uns zwischen der Abfahrt in Aalen am Freitag Abend und unserer Ankunft am Donnerstag früh um 1:30 in Aalen nur effektiv 2 Tage. Am Sonntag begannen diese mit dem Gottesdienst im Dorf von Boris und der nachmittälichen Fahrt nach Kiew. Am Dienstag machten wir uns schon wieder auf den Weg in den Süden, wo wir Vitali trafen und uns einige Stunden mit ihm austauschen konnten. Danach übernachteten wie erneut bei Boris. Wir haben in dieser Zeit annähernd 5000 Kilometer zurückgelegt aber wir freuen uns schon aiuf ein Wiedrsehn mit unseren Geschwistern dort. Sowohl in Kiew, als auch in Anadoly sowie der Region Czernowitze.

Es bleibt mir noch, unserem HERRN zu danken für die Bewahrung und eine lange Kette von Gnadenakten, mit denen er uns diesmal den Weg gewiesen hat.
Durch einen Stau von 3 Tagen innerhalb 3 Stunden, viele Militärkontrollen, durch viele Tankstellen ohne Benzin, die Kiewer Polizei und deren Angebot mit uns in das Kriegsgebiet nach Irpin zu fahren und nicht zuletzt durch seine Bewahrung und die vielen großen und kleinen Begebenheiten und "Zufälle" die keine sind.
Diese Fahrt wird in unser aller Gedächtnis bleiben. Aber vor Allem danken wir unserem Gott für die vielen Geschwister in den ukrainischen Gemeinden, die im Vertrauen zu unserem gnädigen Gott Ihre Zeit und Ihr Leben zu opfern, bereit sind. Sie scheuen sich nicht, Ihre Zeit und Ihr Leben für auf dem Ackerfeld Gottes einzubringen. Zur Ehre unseres HERRN und zum Zeugnis seiner Liebe zu seinen Kindern.

Beten wir für dieses Land!

Beten wir für diese Gemeinden und die Menschen deren Glauben sich in dieser Zeit bewähren muss!

Danken wir unserem HERRN Jesus Christus für die Gnade und den Trost, den er in dieser schweren Zeit über seine Gemeinde und unsere Geschwister dort ausschüttet.

Und nicht zuletzt danken wir Euch, unserem Geschwistern in Deutschland und den USA, und auch allen Freunden von Life-Project e.V. welche mitbeten und/oder dieses Projekt mit Ihren Gaben unterstützen.
Wir werden weiter machen, solange wie notwendig und solange wie GOttes Güte uns alle ermutigt, weiter dran zu bleiben.

Dem HERRN die Ehre allein!

Gert

 

Hier unsere Kontaktdaten und Spendenkonto:

Life-project e.V.
Julius-Bausch-Straße 37,
73431 Aalen, Deutschland

1. Vorsitz: Gert Pohl, Aalen
2. Vorsitz: Rainer Ehmann, Stuttgart

Tel. 0172 7300577 Gert Pohl
Tel:. 07365 964942 0 (geschäftliches Telefon Fa. Pohltechnic.com GbR)

Unsere Bankverbindung:

VR-Bank Aalen

BIC: GENODES1AAV
IBAN: DE40614901500024414000
(Bitte mit Vermerk Ukraine)

 

 

 

Reisebericht Hilfslieferung Kiev und Anadoly 06.5. bis 12.05.22

12.05.22/Gert Pohl

05. Mai 22 bis 12. Mai 22 - Hilfseinsatz Life-project in Kiev u. Anadoly, Ukraine

Liebe Geschwister, Mitbeter und Freunde,

Heute Morgen um ca. 02.00 Uhr kamen wir erschöpft nach einer 28 Stündigen Autofahrt, aber alle glücklich und überreich gesegnet, wieder mit dem Mercedes Sprinter in Aalen an.

Wir konnten diesmal direkt in Kiev die Verteilung der Lebensmittel an viele Menschen in direkter Weise mit unseren Lebensmitteln und sonstigen Bedarfsgütern unterstützen. Die vielen Bilder muss ich jetzt noch hochladen und sortieren. Ich werde das in Kürze versuchen, meinen Bericht dazu fertig  machen und in diesem Blog veröffentlichen.
Wir hatten zudem das Vorrecht, mit 3 Beamten der ukrainischen Polizei in deren Polizeibus eine Fahrt in das noch gesperrte Krisengebioet Irpin zu unternehmen, welches von dem ukrainischen Militär von der russischen Besatzung wieder befreit wurde. Wir haben dort Bilder gemacht und konnten uns auch mit einem Überlebenden aus diesem in großen Teilen wirklich völlig zerstörten Vorort persönlich unterhalten.
Jeder von uns, auch Boris und Wlodimir, unsere beiden Brüder aus der Ukraine geht dieser Anblick von Gewalt, Mord und Zerstörung sehr nahe und zumindest ich werde einige Zeit benötigen, diese Erlebnisse auch mental zu verarbeiten.

Wir erlebten aber nicht nur Bewahrung, sondern auch sehr emotionale Momente der Begegnung mit Menschern an den Ausgabestellen. Christliche Gemeinden, welche diese evangelistischen Ausgabestellen unterhalten. Mit behördlicher Unterstützung der Regierung in Kiev haben sie Räume gestellt bekommen, um Hilfspakete an die vielen bedürftigen Menschen zu verteilen. Hier werden fast täglich (sofern genügend Hilfsgüter zusammenkommen) Bedürftige mit dem Nötigsten versorgt. Menschen welche ohne Hab und Gut sind, deren Häuser zerbompt wurden, oder welche aus den Kriegsgebieten kommend versorgt werden müssen. Allein an dieser Sammelstelle erhalten täglich im Schnitt 300 Menschen, Lebensmittelpakete und Kleider, sowie sonstige Bedarfsmaterialien. Gleichzeitig wird hier auch das Evangelium durch Prediger und Evangelisten in Form von Kurzandachten und mit Büchertischen verteilt. Unsere Lebensmittel und die mitgebrachten Gideon-Bibeln mit dem neuen Testament und Psalmen in ukrainischer Sprache fanden hier schnell interessierte Empfänger.

Ich werde versuchen, bis morgen (Freitag) Abend, einen kompletten Bericht mit Bildern hochzuladen.

Wir sind immer noch überwältigt von den Türen, die Gott uns hier geöffnet hat und werden noch ausführlich berichten. Vorab bedanken wir uns für die vielen Menschen, die für uns gebetet haben und durch Eure Spenden diese Hilfe überhaupt erst möglich gemacht haben. Wir können nun auch mit ruhigem Gewissen sagen: Eure Spenden sind direkt angekommen.

Schaut bitte selbst in den nächsten Tagen in diesem Blog ...

Dem HERRN die Ehre allein!

Gert

Aktuelle Hilfsfahrt in die Ukraine 06.05.22

Gert Pohl / 06.05.2022

Liebe Geschwister, Freunde und Mitbeter,

Stand 05.05.2022 ist unser Spendenkonto wieder auf 12.737,03 angewachsen (Zzgl. den nach unserer letzten Hilfsfahrt in der Barkasse verbliebenen 91,30).
Wir danken Euch und unserem HERRN, dass er diese Hilfslieferungen in dieser Weise segnet. Wir konnten deshalb die vor zwei Wochen begonnenen Vorbereitungen für diese Reise planmäßig und erfolgreich abschließen.

Neben Euch vielen Spendern aus Deutschland, welche unsere Hilfslieferungen schon mehrfach unterstützt haben, kommt ein großér Anteil auch unseren Gemeinden in Amerike und deren Missionsarm Encompass. Hier haben wir auch die Zusage einer weiteren möglichen Unterstützuing erhalten, wofür wir sehr dankbar sind.
Wir fahren also an diesem Freitag um ca. 18:00 getragen auch durch viele Gebete, mit unserem Sprinter wieder in Richtung Ukraiine. Voll beladen diesmal mit Verbandsmaterial für die Front, welches wir planmäßig nach zu unseren Gemeinden und Anlaufstationen in Chernivice und (neu dazugekommen) auch in die Hauptstadt Kiew fahren, von wo zentral sehr viel Hilfe direkt zur Front koordiniert wird.

Erwartungsgemäß werden wir am Sonntag auch wieder Zeit haben, mit unseren Geschwistern imi Raum Czernowitze wieder einen Gottesdienst zu besuchen. Und wir freuen uns auch unserer kleinen Baptistengemeinde im ländlichen Anadoly wieder einen Betrag von 2000,00€ zur Verfügung zu stellen, um an den heimischen Märkten regionale Lebenmsmittel für Ihre Soldaten an der Front zu kaufen, welche dort ein Großteil der Frauen für Ihrer Männer zubereiten und regelmäßig an die Front verbringen.

Für diese Fahrt haben wir 11.000,00 geplant, (zzgl. den in der Barkasse verbliebenen 91,03 aus der Barkasse des letzten Transports). Von diesem Geld werden wir den größten Teil wieder iim Metro in Czernowitze für Lebensmittel, Hygieneprodukte und andere Produkte verwenden. Eben diese Dinge, die unsere Geschwister am dringendsten benötigen. Der Rest wird gleich wieder vorausgelegt für die nachfolgenden Hilfstransport.

Insbesondere sind wir dankbar, dass die im April bestellten 110 Stück Tourniquetts (das ist ein Gerät zum blutstillenden Abbinden von Gliedmaßen nach Schussverletzungen) rechtzeitig gekommen sind. Diese Geräte wurden von unseren ukrainischen Geschwistern speziell angefragt. Sie sind selbst in Deutschland bei den renommierten Firmen alle ausverkauft oder (wenn man sie den überhaupt bekommt) nur für 20-30,00€ das Stück zu bekommen. Tourniquetts gehören zur Notausrüstung eines jeden Soldaten und retten viele Leben bei Schussverletzungen oder abgetrennten Gliedmaßen.
Ich habe diese dann im April in China bestellt mit Lieferdatum 06.05.22 für einen günstigen Preis von ca. 500,00€, Und wir hatten eigentlich damit gerechnet, dass diese für diesen Transport wohl nicht mehr mit können. Da wir ja sehr viel aus Asien transportieren und die Lieferketten alle gestört sind, werden derzeit die Liefertermine meist weit überschritten.
Aber jetzt kam die komplette Sendung schon am letzten Mittwoch, dem 04.05. an, was uns natürlich gefreut hat und wir wieder mal einen Grund mehr haben, dankbar nach oben zu schauen.

Freitag früh wird also geladern, dann haben wir einen Termin vor 12:00 beim Zoll, wo wir diesmal ordentliche Einfuhrpapiere bekommen. Damit bekommen wir hier in Deutschland die bezahlte deutsche Mehrwertsteuer von 19% am Jahresende wieder vom Finanzamt zurückerstattet. Dies wird wiederum Life-project zugute kommen.

Wir bedanken uns für alle Eure Gebete, Spenden und das mittragen der Anliegen unserer ukrainischen Geschwister. Nach unserer Rückkehr, vermutlich am nächsten Mittwoch 11.05. oder Donnerstag 12.05. werden wir wieder Bericht erstatten.

IHM allein die Ehre

Gert Pohl

Spendenstand 27.04.2022 für kommende Hilfslieferung 06.05.22

Liebe Geschwister und Freunde

vielen Dank an Euch alle. Unser Spendenstand heute ist 8.037,03 Euro
Wir benötigen noch ca. 2000,00 bis Ende nächster Woche. Insgesamt ca. 10.000,00€  für blutstillende Wundverbände, 100 St. Tourniquetts (das sind einhändig zu bedienende Geräte zum abbinden für Gliedmaßen) die wir in Deutschland einkaufen. Dazu haben wir eine Bedarfsanfrage von unseren ukrainischen Geschwister, die regelmäßig die Soldaten versorgen. Lebensmitel und Hygienartikel werden wir wieder direkt in der Ukraine zu günstigeren Preisen einkaufen.

Spendenkonto: Life-project e.V. VR-Bank AA IBAN: DE40614901500024414000

Danke fürs Mitbeten

IHM allein die Ehre

Ankündigung nächste Hilfslieferung in die Ukraine

Vorraussichtlich am Freitag, 06. Mai 2022 planen wir die nächste Fahrt in die Ukraine.

Life-Project e.V. wird wieder mit einem Sprinter unterwegs sein. Wie bei der letzten Fahrt werden wir auch diesmal die dringend benötigten Lebensmittel dirkt in der Ukraine einkaufen, bzw. einen Geldbetrag der Baptistengemeinde in Anadoli zur Verfügung stellen, Die Frauen dieser Gemeinde verpflegen (nicht nur) Ihre Männer an der Front, indem sie Lebensmittel zubereiten und zusammen mit anderen Hilfsgütern direkt an die Front bringen. Wir wollen diese Gemeinde weiterhin unterstützen.

Desweiteren werden wir auch wieder Lebensmittel in Czernovitze im Metro einkaufen und direkt vor Ort sinnvoll verteilen.
Von Deutschland bringen wir wie beim letzten Mal Wundverbände mit und vor Allem blutstillende Wundkompressen. Diese speziellen Notfallverbände wurden von unseren Gemeinden angefordert, welche direkt an der Front die Soldaten versorgen. Offensichtlich sind diese lebensrettenden Notfallverbände Bestandteil einer persönlichen Schutzausrüstung von Soldaten. Momentan dringend benötigt und nicht genügend verfügbar.
Wir werden versuchen, diese in Deutschland zu besorgen und auch in den nächsten Tagen dazu noch genauere Informationen dazu bereitstellen.

Unser ukrainischer Glaubensbruder Boris wird uns wieder begleiten und uns durch den Zoll- und die Grenzstationen jonglieren. Wir sind dankbar, dass uns der Herr einen gläubigen einheimischen Bruder zur Seite stellt, der sich im Land gut auskennt und die Aktivitäten und Kontakte direkt vor Ort koordiniert.

Bitte  betet mit, dass sich auch auf dieser Reise die geknüpften Kontakte bewähren und der Herr diese Reise zu seiner Ehre gebrauchen kann. 
Die genauen Details werden in der kommenden Woche noch ausgearbeitet und in den nächsten Tagen noch entsprechend dem aktuellen Stand in diesem Blog veröffentlicht.

Hier noch eine Anfrage: Wir benötigen ukrainische Bibelübersetzungen, die wir mitnehmen wollen. Es besteht auch ein Hunger nach Gottes Wort in diesem Land. Bibelspenden, oder auch andere Spenden wir Kleider, Decken etc. können wir noch mitehmen. Wir bitten aber um telefonische Voranmeldung bei Gert Pohl 0172 7300577, wenn Ihr etwas vorbeibringen wollt.

Nachdem ich die Abrechnung der letzten Reise gemacht habe, sind momentan zwar nur ca. 3.240,00 Euro zur Verfügung. Wir haben aber verbindliche Zusagen für die nächsten Tage, so dass wir heute mit etwas Gottvertrauen schon Planungssicherheit für den für diese Hilfslieferung benötigten Betrag von zwischen 10.000,00€ und 12.000,00€  bis zum 06.05.2022 haben.

An dieser Stelle möchten wir nochmals unseren Dank an alle Spender und Spenderinnen im Namen unserer Geschwister in der Ukraine aussprechen. Ohne Menschen wie Euch, welchen Gott diese Hilfe aufs Herz legt, wäre dies nicht möglich. Wir sind sehr bedacht darauf, alle Spenden so effizient wie nur möglich in sinnvolle Hilfe vor Ort umzuwandeln.


Hier nochmals unser Spendenkonto:

Spendenkonto: Life-project e.V. VR-Bank AA IBAN: DE40614901500024414000

Danke für Euere Gebete, Gaben und Spenden!

Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. 10 Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens!
Galater 6,9-10

IHM sei alle Ehre!